Warum klassische Digitalisierungsprojekte oft nicht ans Ziel führen
Viele KMU investieren viel Zeit in Pflichtenhefte und Evaluationen – und erhalten am Ende teure Insellösungen ohne klaren Wettbewerbsvorteil. Rund 60% der Schweizer KMU profitieren heute noch nicht messbar von der Digitalisierung, 71% kämpfen mit dem technologischen Tempo. Digitale Transformation ist deshalb zwingend Chefsache.
In vielen KMU starten Digitalisierungsprojekte mit umfangreichen Pflichtenheften und langen Evaluationen – und enden als individuelle Insellösungen, die Zeit und Geld kosten und schlecht zusammenspielen. Die Folge: Gemäss Studien wie der KOF der ETH Zürich bringt Digitalisierung heute für 60% der KMU noch keinen echten Wettbewerbsvorteil. 71% der KMU haben zudem Mühe, mit dem Tempo der technologischen Entwicklung Schritt zu halten.
Die Stolperfallen klassischer Digitalisierungsprojekte
Viele Digitalisierungs-Initiativen werden in Unternehmen punktuell für einzelne Problemstellungen vorangetrieben. Projekte beginnen mit einem Pflichtenheft, münden in mehrstufigen Evaluationen und enden oft in teuren, individuell zugeschnittenen Insellösungen. Diese kosten in der Summe eine Menge Geld und beanspruchen viel Zeit – durchschnittlich 3 bis 6 Monate und bis zu 60'000 Franken für eine einzige Lösung.
Aus den zahlreichen Lösungen auf dem Markt kommen nach einer langen Evaluationsphase meist drei in die Shortlist, nach einer Proof-of-Concept-Phase wird schliesslich eine davon definitiv eingesetzt. Dieser Prozess bindet Ressourcen, die KMU oft nicht haben – insbesondere, wenn gleichzeitig Datensicherheit, IT-Infrastruktur und Fachkräftemangel als zusätzliche Hürden wirken.
Warum digitale Transformation Chefsache ist
Die digitale Transformation ist für Schweizer KMU heute keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit – und sie betrifft bei weitem nicht nur die IT. Es geht darum, Komplexität zu reduzieren, die Kräfte auf das Kerngeschäft zu fokussieren und so die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern. Studien zeigen: Durch gezielte Digitalisierungsmassnahmen lassen sich die Betriebskosten um bis zu 50% senken, etwa durch automatisierte Prozesse, moderne IT-Infrastruktur und effizientere Zusammenarbeit (SagePlum Consulting, «Sweating the Small Stuff – the impact of the bureaucracy burden»).
Gleichzeitig zeigt der Status quo: Die digitale Transformation hat gemäss einer Studie aus dem Jahr 2023 bei über 85% der Schweizer KMU relevante Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, interne Prozesse und Kommunikation, aber erst 63% haben begonnen, entsprechende Strategien zu erarbeiten und neue Technologien einzuführen. Eine Studie der KOF der ETH Zürich kommt zudem zum Schluss, dass rund 60% der Schweizer KMU noch keinen konkreten Wettbewerbsvorteil aus der Digitalisierung ziehen. Die Raiffeisen KMU-Mittelstandsstudie 2024 bestätigt, dass die Umsetzung der Digitalisierung bei Schweizer KMU insgesamt nur zögerlich voranschreitet.
Traktion gewinnen mit dem industrialisierten Ansatz
Statt auf individuelle Insellösungen setzt Parato auf industrialisierte, standardisierte Bausteine – sorgfältig ausgewählt und erprobt. Das bietet gegenüber dem klassischen Vorgehen bereits ab der Evaluationsphase handfeste Vorteile: Projekte werden bis zu 5 Mal schneller umgesetzt (ca. 1 Monat statt 3-6 Monate) und bis zu 5 Mal günstiger (6'000 Franken statt 60'000 Franken).
Der Ansatz basiert auf drei Bausteinen der Industrialisierung: Standardisierung ermöglicht es, wie Grossfirmen von Skalierungseffekten zu profitieren durch den Einsatz standardisierter Prozesse und Werkzeuge. Automatisierung setzt Ressourcen frei für die Dinge, die wirklich zählen. Kontinuierliche Verbesserung stellt sicher, dass die digitale Transformation laufend den aktuellen Umständen und Bedürfnissen angepasst wird.
Parato wählt aus dem Dschungel von 6'000 Anbietern unterschiedlichster Digitallösungen diejenigen aus, die am besten funktionieren, und bietet sie als standardisierte Bausteine an – für 600'000 KMU in der Schweiz. Die Lösungsbausteine aus dem Parato-Verbund sind auf die häufigsten digitalen KMU-Bedürfnisse ausgerichtet, mehrfach erprobt und alle miteinander kombinierbar.
Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken
Die Vorteile des industrialisierten Ansatzes zeigen sich sofort: KMU erhalten dank dem industrialisierten Vorgehen Zugang zu Lösungen, die auch Grossunternehmen erfolgreich machen – aber zu KMU-Bedingungen. Die Lösungen sind kostengünstiger, schneller implementierbar, sicherer, skalierbarer und besser integrierbar.
Durch bewährte Lösungsbausteine und bewährte Methoden werden Projektrisiken minimiert und rasche Ergebnisse erzielt. Die Lösungen wachsen mit – je nach Bedarf, Unternehmensgrösse und Digitalisierungsgrad. Alle Bausteine sind kompatibel mit den bestehenden Prozessen im KMU und kombinierbar mit anderen Parato-Bausteinen.