Das Parato Lab 3.26 fand am 11. März bei den Ergonomen statt – co-hosted von unserem langjährigen Partner Die Ergonomen Usability AG. Christopher Müller und Melanie Stade sind seit 2021 Teil des Verbunds – Partner der ersten Stunde, mit einer langen gemeinsamen Projektgeschichte.
Ihre Kernaussage im Lab: Digitale Transformation scheitert selten am System – sie scheitert daran, dass das System nicht zu den Menschen passt, die es nutzen sollen. Die Ergonomen arbeiten branchenübergreifend – von Swisscom und Flughafen Zürich bis zu Pharmaunternehmen und Stadtbehörden – mit einem klaren Fokus: Missverständnisse reduzieren, Prozesse vereinfachen, Wirkung messbar machen.
Eines der eindrücklichsten Beispiele kam aus der Zusammenarbeit mit Parato selbst: Als mehrere SEA-Kampagnen liefen und keine klare Erkenntnis darüber bestand, was wirklich zieht, wurden Testpersonen hinzugezogen. Das Ergebnis war konkret: Vier gezielte Änderungen an der Hero Section der Website – messbar über Hotjar nachverfolgt – führten zu eindeutigen Erkenntnissen. Bestimmte Kampagnen wurden gestoppt, andere optimiert. Weniger Streuung, mehr Evidenz, schnellere Entscheidungen.
Wenn eine neue Software eingeführt wird und die Mitarbeitenden sie nicht nutzen – oder wenn Kunden auf der Website abspringen, ohne zu konvertieren – ist das keine Mentalitätsfrage. Es ist ein Gestaltungsproblem. Die Ergonomen helfen, dieses Problem zu lokalisieren und zu lösen, bevor grosse Budgets in die falsche Richtung fliessen.
Für einen CEO bedeutet das: kein teures Raten, sondern Klarheit darüber, wo der grösste Hebel liegt – und danach gezielte Umsetzung. Das schliesst den Bogen zur Parato-Logik: Klarer Einstieg → priorisierte Roadmap → anschlussfähige Umsetzung.
Die Ergonomen-Bausteine im Parato-Verbund bieten genau diesen Einstieg:
Wer KI im Unternehmen einsetzen will, stösst schnell auf eine Grundsatzfrage: Wo bleiben meine Daten? Mit VARIOS AI – entwickelt in Zusammenarbeit mit Make Possible (Marc Keller) – gibt es eine Antwort darauf: eine sichere, regulierte Umgebung für den Zugang zu ChatGPT und anderen KI-Tools, in der Daten strikt im KMU verbleiben. In 45 Minuten einsatzbereit, eigene Agenten inklusive. Der Baustein unterstützt die digitale Transformation durch die Beschleunigung interner Abläufe – ohne Kompromisse beim Datenschutz.
Der bestehende Baustein Vertrieb as a Service – Fokus Telemarketing wurde mit JK Development grundlegend überarbeitet. Neu gibt es standardisierte Pricing-Tiers mit garantierten Terminen bei Entscheidern: 20 Termine (ab CHF 15'000), 40 oder 80 – je nach Bedarf. Ein industrialisierter, skalierbarer Prozess für Unternehmen, die Neukundengewinnung planbar machen wollen.
Ebenfalls neu im Portfolio: Customer Care as a Service, ebenfalls mit JK Development. Ein professioneller Kundenservice-Baustein, der als Helpdesk, Pikett, Bestellannahme oder Reklamationshotline funktioniert. Auftragsspitzen werden nahtlos abgefangen – interne Teams werden entlastet und können sich auf Kernwertschöpfung konzentrieren.
Der Verbund wächst weiter. Diesen Monat begrüssen wir 4 neue Partner und 7 Interessenten, die sich für eine aktive Rolle im Verbund erkunden:
Neu als Lotsen:
Neu als Lösungsanbieter:
1) Wirkung entsteht nicht durch Tools – sondern dadurch, dass sie genutzt werden. Eine neue Applikation, die intern nicht getragen wird, kostet mehr als sie bringt. Bevor grosse Investitionen ausgelöst werden, lohnt es sich zu klären: Verstehen die Nutzer das System? Zeigen sie das erwünschte Verhalten? Der UX-Wirkungs- und Potenzial-Check der Ergonomen (CHF 3'300) schafft in einem Halbtag Klarheit – und zeigt, wo der grösste Hebel liegt.
2) KI ist kein IT-Thema – es ist ein Führungsthema. Wer heute KI im KMU einführen will, muss zwei Fragen klären: Welches Potenzial hat KI in meinen Abläufen? Und wie mache ich das sicher? Die neuen Bausteine – KI-Potentialanalyse (mit Journai) und VARIOS AI (mit Make Possible) – bieten beides: Orientierung und Umsetzung, in KMU-Tempo und zu KMU-Preisen.
3) Neukundengewinnung muss planbar sein. Wachstum durch Zufall ist keine Strategie. Mit standardisierten Vertriebsbausteinen – vom qualifizierten Ersttermin bis zum professionellen Kundendienst – wird aus dem Zufallsprinzip ein wiederholbarer Prozess. Das ist industrielle Digitalisierung im Vertrieb: messbar, skalierbar, anschlussfähig.
Das Parato Lab 3.26 hat gezeigt: Technologie allein digitalisiert kein KMU. Was es braucht, ist der Blick auf den Menschen – wie er arbeitet, was er versteht, was ihn motiviert. Die Ergonomen haben das greifbar gemacht: mit Methode, mit konkreten Beispielen und mit einem klaren Einstieg, der sofort Mehrwert schafft.
Gleichzeitig wächst das Angebot dort, wo KMU am stärksten unter Druck stehen: KI sicher einsetzen, Vertrieb skalieren, Kunden binden. Drei neue Bausteine, ein Verbund, der enger zusammenwächst.
Wer als CEO die Wettbewerbsfähigkeit seines KMU stärken will, beginnt mit einem Einstieg, der Klarheit schafft – und setzt danach Schritt für Schritt um: In einem halben Tag zur klaren Roadmap für Ihr KMU
Merci an Die Ergonomen für das Hosting und einen Abend, der gezeigt haben, wie tief Usability-Denken und industrielle Digitalisierung zusammenpassen. Danke an alle Partner für den offenen Austausch!
Der Verbund wirkt, wenn wir uns kennen, einander verstehen und gemeinsam zugehen. Genau das passiert Monat für Monat im Parato Lab.
Weiter geht es am Parato Lab 4.26 am 15. April – Gastgeber ist Switreco.